RHiNOPHALT®

RHiNOPHALT® ist eine einzigartige Lösung zur Asphaltkonservierung, die den Asphalt vor Verwitterung, Oxidation und Abnutzung durch den Verkehr schützt. RHiNOPHALT® versiegelt und verlängert die Lebensdauer von Asphaltbelägen, z.B. auf Autobahnen und Schnellstraßen, Start-, Lande- und Rollbahnen von Flughäfen, Teststrecken in der Automobilindustrie oder Parkplätzen.

Es ist die einzige Schutzversiegelung mit BBA HAPAS-Zertifizierung und CE-Kennzeichnung.

Sie wird kalt aufgetragen und dringt gerade tief genug in den Asphaltmörtel an der Oberfläche ein, um eine wichtige und dauerhafte Versiegelung zu bilden. Somit reduziert sie das Eindringen von Wasser und sorgt für eine drastische Verlangsamung weiterer Oxidation durch Witterungseinflüsse und UV-Strahlung.

Durch die Versiegelung bleiben die Bindemitteleigenschaften erhalten, so auch die Flexibilität und die Haftfähigkeit, was den Substanzverlust verhindert. 

Der Einsatz als vorbeugende Wartungsmaßnahme und als Teil einer langfristigen Asset-Management-Strategie bietet den größten Nutzen. Hierbei wird die Lebensdauer des Belags signifikant verlängert und dadurch die Deckschichterneuerung hinausgezögert; gleichzeitig wird der Bedarf, entsprechend auch die Kosten für Instandsetzungsmaßnahmen deutlich reduziert.

 

 

Anwendung

RHiNOPHALT® kann auch nachts aufgetragen werden und fügt sich so ideal in den Zeitrahmen von Straßeninstandhaltungsarbeiten ein. Die schnelle Aushärtungszeit ermöglicht das Auftragen von Fahrbahnmarkierungen oder anderen Markierungen im selben Zeitfenster.

Ein Rampenspritzgerät trägt das Konservierungsmittel in einem Durchgang auf, wobei 20.000–30.000 m2 in einer Schicht behandelt werden können.

Die Makrotextur der Straßenoberfläche wird dabei nicht verändert, genau wie die Eigenschaften offenporiger Beläge bewahrt werden. Die Griffigkeit der Asphaltbeläge wird je nach Bedarf z.B.  durch Abstreuen, Kugelstrahlen oder Bürsten wiederhergestellt.


Anwendungsbereiche

Das Konservieren neuer Asphaltbeläge bietet den größten Vorteil, da die Bindemitteleigenschaften entsprechend länger aufrechterhalten werden. Dadurch werden die Instandhaltungsmaßnahmen stark reduziert und Belagserneuerungen hinausgezögert. 

Auch Oberflächen, die „das Ende der Lebensdauer“ erreicht haben, können grundsätzlich behandelt werden, um weiteren Zerfall aufgrund von Versprödung des Bindemittels, zu unterbinden.

  • Alle Asphaltbeläge
  • Zivile und militärische Flugplätze
  • Parkplätze
  • Test- und Rennstrecken

Performance Nachweis

Erfahrungsgemäß sinkt ein 40/60-PEN Bitumen bereits während des Herstellungsprozesses von Asphalt auf etwa 30-37 PEN. Weitere Oxidation führt dazu, dass die Penetration im Laufe der Zeit weiter sinkt.

Studien zeigen, dass Asphaltbeläge mit höherem Hohlraum, wie Splittmastixasphalt oder offenporiger Asphalt, einer erhöhten Oxidation ausgesetzt sind und die Bindemittelhärte innerhalb von ca. 9 Jahren auf 15 PEN sinkt.   Sobald die Bindemittelhärte auf unter 15 PEN fällt, tritt eine derartige Versprödung ein, dass durch die ungenügende Flexibilität und fehlende Haftfähigkeit kein Zusammenhalt der Matrix mehr gewährleistet ist.

Nachfolgende Tabelle zeigt die Ergebnisse von Splittmastixasphalt, der im Jahr 2002 eingebaut, abschnittsweise im Jahr 2005 behandelt und im Jahr 2010 ein zweites Mal behandelt wurde. Somit erhielten wir 3 Abschnitte: Kontroll-Abschnitt (Abschnitt wie im Jahr 2002 eingebaut, unbehandelt), 1 Behandlung (2005); und 2 Behandlungen (2005 & 2010). Die Kerne stammen aus dem Jahr 2011, als die Deckschicht 9 Jahre alt war.

Der Splittmastixasphalt der unbehandelten Fläche zeigte einen gesunkenen Penetrationswert in Folge des natürlichen Alterungsprozesses, typisch für ein 40/60 Bitumen nach ca. 10 Jahren unter typischen Bedingungen in Großbritannien. Die behandelten Abschnitte weisen nachhaltige und bessere rheologische Eigenschaften als die unbehandelten Abschnitte auf. 

Bei den meisten Aufträgen bleibt ein Teil der Fläche unbehandelt, dieser wird als „Kontroll-Abschnitt“ zum Vergleich mit den behandelten Flächen verwendet. Der Vergleich erfolgt visuell oder durch Labortests, wie:

  • Penetration und Erweichungspunkt am zurückgewonnenen Bindemittel
  • Kohäsion
  • Oberflächenverschleißprüfung
  • Oberflächen-Textur
  • Hydraulische Leitfähigkeit / Permeabilität

Entnommene Bohrkerne, M4 J10 11 Abschnitt. 18 Monate alte Deckschicht (TSCS), im Juli 2014 behandelt

Die Oberflächen-Textur des unbehandelten (Kontroll-)Abschnitts wurde mit 2,6 mm und die Textur des behandelten Abschnitts mit 1,9 mm gemessen.

Der höhere Wert der Textur ist auf den Substanzverlust zurückzuführen.

Der Kornausbruch unter mechanischer Beanspruchung kann mittels der Oberflächen Verschleiß-Prüfmaschine gemessen werden.


Die Oberflächenverschleißprüfung wird zur Messung von Oberflächenbeständigkeit unter starken Verkehrsbedingungen eingesetzt. Die entnommenen Kerne wurden mit Hilfe dieser Prüfmethode bewertet, wie im Bericht Transport Research Laboratory (TRL) 176, Anhang G, erläutert. Die Ergebnisse sind nachfolgend aufgeführt:


Die Prozentwerte basieren auf einem Probengewicht von etwa 3 kg, auch wenn nur die Oberfläche beansprucht wird. 

Obwohl der prozentuale Verlust gering scheint, stellt dieser den Kornverlust der Oberfläche basierend auf der gesamten Masse eines 3-kg-Kerns dar.


Verlängerte Lebensdauer von Asphaltbelägen

1 Anwendung kann die (Rest-) Lebensdauer von Asphaltbelägen verdoppeln

Wiederholte Anwendung kann die Anzahl der Fräs- und Asphaltierarbeiten reduzieren und die Belagserneuerung hinauszögern

Geringere Instandsetzungsmaßnahmen und Kosten

Bis zu 30% geringere Erhaltungskosten, bis zu 40% weniger ad-hoc Eingriffe. Eine unabhängige Vergleichsstudie ergab, dass RHiNOPHALT® gegenüber konventionellen Instandhaltungsmethoden eine Reduzierung der CO2-Bilanz von über 94 % erreichen kann.

Produktzulassung

Kundentestimonials